Ashausen–Uelzen Süd

Ziel der geplanten Maßnahmen

Ziel der Planungen ist es, eine staufreie, pünktliche und zukunftsfähige Lösung zu finden, welche zudem umweltfachlich vorzugswürdig und raumordnerisch darstellbar ist. Grundlage hierfür sind das Bundesschienenwegeausbaugesetz und die nachgelagerten Formulierungen im Projektinformationssystem (PRINS) zum Bundesverkehrswegeplan 2030.

Die Planungsabschnitte

  • Ashausen–Lüneburg

  • Lüneburg–Uelzen Süd

Aktueller Planungsstand

Projektvorbereitung

Planung

Ausführungsvorbereitung

Ausführung

Projektabschluss

2020 startete die Vorplanung in diesem Abschnitt. Begleitend läuft die sogenannte Sensitivitätsbetrachtung. Damit wird ermittelt, wo ein planrechtlich vorzugswürdiger Trassenkorridor in dem im Bundesverkehrswegplan (BVWP) genannten Raum zwischen Hamburg und Hannover liegt.

Die Deutsche Bahn hat zudem in einem rund einjährigen Prozess verschiedene dreigleisige Ausbau-Varianten zwischen Lüneburg und Uelzen untersucht, optimiert und bewertet. Zwischenfazit: Eine Variante mit kleinräumigen Ortsumfahrungen bietet erste Lösungsansätze, es verbleiben Engpässe unter anderem nördlich von Lüneburg. Daher ist eine Lösung über eine optimierte Dreigleisigkeit hinaus erforderlich und im Dialog mit der Region zu entwickeln. In der Folge betrachtete die Bahn Vorschläge aus einem Diskussionspapier, das von Bürgerinitiativen in Auftrag gegeben wurde und stellte die Ergebnisse im Frühjahr 2021 vor.

Vorplanungsergebnisse ab Ende 2022 erwartet

Die Bahn erarbeitet derzeit im Rahmen der gesetzlichen Vorplanungen für diesen Abschnitt Varianten im Sinne des Planfeststellungsrechts. Eine konkrete Aussage zum weiter zu verfolgenden Streckenverlauf und Ausbauzustand ist voraussichtlich Ende 2022 möglich. Dann steht die Vorzugsvariante im Sinne des Planrechts fest.

Aktuell

  • Umweltfachliche und raumordnerische Sensitivitätsbetrachtung der relevanten Schutzgüter Mensch, Natur und Umwelt, um einen planrechtlich vorzugswürdigen Trassenkorridor zu finden
  • Fertigstellung des Berichtes zur Sensitivitätsbetrachtung und Information der Öffentlichkeit bis Ende 2021
  • Parallele Vorplanungen in bestandsnahem und bestandsfernem Korridor
  • Gemeinsame Termine mit den Straßenbaulastträgern

Abgeschlossen

  • „Gläserne Werkstatt“ zu Betrachtungen und Darstellungen der Vieregg-Rössler Konzeptionen
  • Erste bilaterale Gespräche mit allen Landkreisen im Untersuchungsraum

Sensitivitätsbetrachtung

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Sensitivitätsbetrachtung im Bereich Ashausen–Lüneburg–Uelzen–Celle

Im August 2018 haben die Planungen zur Sensitivitätsbetrachtung im Bereich Ashausen–Lüneburg–Uelzen–Celle begonnen. Die Betrachtungen erfolgen auf Basis der Planfeststellungsrichtlinien des Eisenbahn-Bundesamtes und sollen einen planungsrechtlich vorzugswürdigen Trassenkorridor ermitteln.

Zu prüfen sind alle ernsthaft in Betracht kommenden Alternativlösungen hinsichtlich ihrer raumordnerischen Vorzugswürdigkeit sowie ihrer Eignung und möglichen Auswirkungen auf die Schutzgüter Mensch, Natur und Umwelt. Das heißt, dass aus planrechtlichen Gründen auch Varianten außerhalb des BVWP-Korridors betrachtet werden müssen, sofern sich diese auf Basis der oben genannten Parameter möglicherweise als vorzugswürdig erweisen könnten. Dies steht jedoch nicht im planerischen Fokus. Denn klares Ziel ist es, eine Variante im BVWP-Korridor als vorzugswürdig zu bestätigen.

Die Planer der Sensitivitätsbetrachtung im Bereich Ashausen–Lüneburg–Uelzen–Celle gehen daher gedanklich „von innen nach außen“ vor, um diese Bestätigung durch Ausschluss anderer etwaiger Alternativen planrechtlich sauber herleiten zu können. Die sich aufdrängenden Varianten bewerten sie dann entlang eines Kriterienkataloges. Dieser bezieht sowohl die Kriterien des 2015 durchgeführten „Dialogforums Schiene Nord“ (DSN) mit ein, als auch die raumordnerischen Kriterien zur Findung einer rechtssicheren Lösung. Das Ziel: Die Minimierung von Betroffenheiten im Sinne des Planrechts.

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