Foto: DB AG/Michael Neuhaus

Für viele Anwohner wird es leiser

Das Bahnprojekt Hamburg/Bremen–Hannover bringt für die Anwohner eine deutliche Entlastung vom Schienenverkehrslärm. Denn im Falle eines Streckenausbaus sehen die gesetzlichen Bestimmungen Anspruch auf Schallschutzmaßnahmen im Rahmen der sogenannten Lärmvorsorge vor. Grundlage bildet dabei das Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG).

Konkret heißt das: Durch das Projekt erhalten die Anwohner an den Strecken Schallschutz, der ohne den Ausbau so nicht realisierbar wäre. Gezielte Maßnahmen zur Lärmvorsorge werden nun wichtiger Aspekt der Projektplanung und fester Bestandteil der Planfeststellungsverfahren.

Ein weiterer lärmrelevanter Aspekt ergibt sich aus der Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene: Dies reduziert das Verkehrsaufkommen sowie die Schallbelästigung entlang der Autobahnen, Bundes- und Landstraßen.

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Ortsbegehungen im Rahmen umweltfachlicher Kartierungen im Abschnitt Rotenburg–Verden

Bereits am 20. Juni 2017 fand das Auftaktgespräch zum Scoping-Verfahren in Westerwalsede statt. Im Nachgang des Auftaktgesprächs hat die DB Netz AG eine Bietergemeinschaft bestehend aus einem Bremer und einem Hannoveraner Planungsbüro mit den Kartierleistungen beauftragt. Die ersten Übersichtsbegehungen beginnen am 16. September.

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