Foto: DB AG/Uwe Miethe

Zunahme des Personen- und Güterverkehrs

Die Verkehrsleistung im Personenverkehr in Deutschland wird bis zum Jahr 2030 im Vergleich zu 2010 um insgesamt 12,2 Prozent zunehmen. Dies entspricht gemäß Verkehrsprognose 2030 einem jährlichen Wachstum von 0,6 Prozent. Die Transportleistung im Güterverkehr soll im selben Zeitraum mit 38 Prozent noch deutlich stärker ansteigen. (Quelle: BVWP 2030 / PRINS)

Verkehrsprognose 2010-2030 (Quelle: BVWP 2030 / PRINS)

Für das Jahr 2030 wird im Raum Hamburg–Bremen–Hannover ein Schienenverkehrsaufkommen von rund 108 Millionen Tonnen prognostiziert – dies entspricht rund 25 Prozent des Gesamtverkehrsaufkommens der Schiene in Deutschland.

Verkehrsaufkommen im Raum Hamburg–Bremen–Hannover (Quelle: BVWP 2030 / PRINS)

Diese räumliche Konzentration resultiert hauptsächlich aus der Lage zu den norddeutschen Seehäfen, die vor allem für den Güterverkehr von großer Bedeutung sind. Täglich werden zahlreiche Güter zu und von den Nordseehäfen über die Schiene transportiert. Tendenz steigend.

Im Netz der Deutschen Bahn haben die Strecken daher eine herausragende Funktion für den internationalen Fern- und Güterverkehr, insbesondere für den Seehafenhinterlandverkehr.

Angesichts der bestehenden Engpässe und den damit einhergehenden Qualitätseinbußen ist der Ausbau eine betrieblich dringende und verkehrspolitisch wichtige Maßnahme.

Das Bahnprojekt Hamburg/Bremen–Hannover wurde in den Bundesverkehrswegeplan 2030 aufgenommen. Die Bundesregierung hat den Plan im August 2016 beschlossen. Mit dem im Dezember 2016 erfolgten Beschluss des Bundesschienenwegeausbaugesetzes ist der Grundstein für das Projekt gelegt. Im Bedarfsplan dieses Gesetzes ist das Projekt unter der Bezeichnung "Optimiertes Alpha-E + Bremen" enthalten.

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DB erweitert Informationsangebot im Abschnitt Rotenburg–Verden in der zweiten Jahreshälfte

Am 15. März kam der Runde Tisch zur ABS Rotenburg–Verden zu seiner 7. Sitzung zusammen. Dies markierte die Fortsetzung des intensiven planungsbegleitenden Dialogs in diesem Abschnitt. Voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2018 werden erste belastbare Erkenntnisse zu Themen wie Baugrund, Lärmschutz, Trassierung, Naturschutz vorliegen.

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