Foto: DB AG/Armin Skierlo

Transparenz von Anfang an

Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie untersuchte die Deutsche Bahn im Jahr 2012 im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums fünf Alternativ- sowie eine Ergänzungsvariante zur sogenannten „Y-Trasse“. Das Ziel: Mehr Kapazität für den Personen- und Güterverkehr schaffen und die Verbindung zu den Nordseehäfen stärken. 2014 stellte die Bahn die daraus hervorgegangenen Varianten in der Region vor. Dafür ging sie auf eine Roadshow durch die gesamte Region: Das Projektteam tourte durch die acht betroffenen Landkreise Uelzen, Celle, Heidekreis, Harburg, Verden, Rotenburg (Wümme), Lüneburg, Nienburg und die Region Hannover. Den Abschluss bildete eine öffentliche Großveranstaltung in Soltau. Dort wurde der Grundstein für das im Jahr 2015 gegründete Dialogforum „Schiene Nord“ gelegt: ein Beteiligungsforum, das vom Land Niedersachsen organisiert wurde.

Unter Einbeziehung der Öffentlichkeit wurden die verschiedenen Varianten aus der Machbarkeitsstudie in dem Dialogforum „Schiene Nord“ diskutiert und weitere Alternativen erörtert. In seinem Abschlussdokument sprach sich die Mehrheit für die vom Forum entwickelte sogenannte "Alpha-Variante" aus.

Bundesverkehrswegeplan als zentrales Element der Infrastrukturplanung

Der Bund ist nach dem Grundgesetz verantwortlich für die Finanzierung von Bau und Erhalt der Bundesverkehrswege – auf der Straße, auf dem Wasser als auch auf der Schiene. Die Ziele für eine nachhaltige und leistungsfähige Verkehrswegeplanung werden im Bundesverkehrswegeplan (BVWP) verankert – er ist somit das zentrale Element für die Steuerung der Infrastrukturplanung.

Im August 2016 hat das Bundeskabinett den BVWP 2030 (Planungshorizont bis zum Jahr 2030) verabschiedet: Der vom Dialogforum „Schiene Nord“ empfohlene Vorschlag für die sogenannte "Alpha-Variante E" ist im Zuge der Aufstellung des BVWP bewertet, optimiert und weiterentwickelt worden und mit der Projekt-Nr. 2-003-V03 und dem Titel „ABS/NBS Hamburg–Hannover, ABS Langwedel–Uelzen, Rotenburg–Verden–Minden/Wunstorf, Bremerhaven–Bremen–Langwedel (Optimiertes Alpha-E + Bremen)“ mit der Einstufung „Vordringlicher Bedarf“ enthalten. Dies war der Startschuss für die weitergehenden Untersuchungen und Planungen.

Projekthistorie (2012-2016)

Historie Bahnprojekt Hamburg/Bremen–Hannover

Interaktive Karte

Ashausen–Lüneburg
Lüneburg–Uelzen
Uelzen–Celle
Celle–Hannover-Vinnhorst
Celle–Lehrte
Langwedel–Uelzen
Rotenburg–Verden
Verden–Nienburg
Nienburg–Minden
Nienburg–Wunstorf
Langwedel–Bremen-Sebaldsbrück und Bremen-Rbf–Bremen-Burg
Stubben–Bremerhaven-Speckenbüttel

Planung Großbauprojekte

Aktuelle Meldungen

Ortsbegehungen im Rahmen umweltfachlicher Kartierungen im Abschnitt Rotenburg–Verden

Bereits am 20. Juni 2017 fand das Auftaktgespräch zum Scoping-Verfahren in Westerwalsede statt. Im Nachgang des Auftaktgesprächs hat die DB Netz AG eine Bietergemeinschaft bestehend aus einem Bremer und einem Hannoveraner Planungsbüro mit den Kartierleistungen beauftragt. Die ersten Übersichtsbegehungen beginnen am 16. September.

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