Foto: DB AG/Bartlomiej Banaszak

Ein intelligentes Konzept für den Verkehr von Morgen

Das rund 400 Streckenkilometer umfassende Projekt sieht den Ausbau und die Ertüchtigung der bestehenden Schienenwege vor. Dadurch wird der Seehafenhinterlandverkehr nicht isoliert über eine einzelne Strecke abgeführt, vielmehr wird das bestehende Schienennetz intelligent erweitert und der prognostizierte Mehrverkehr auf die vorhandenen Eisenbahnstrecken verteilt. Diese Lösung ist schrittweise umsetzbar und positive Auswirkungen sind somit bereits nach Realisierung der ersten Projektabschnitte spürbar.

Planung mit Weitblick

Das Projekt setzt sich aus einem intelligenten Mix verschiedener Maßnahmen zusammen: Hierzu zählen der Streckenausbau, die Anhebung der Höchstgeschwindigkeit, die Blockverdichtung und der Bau zusätzlicher Gleise.

Als erster Projektabschnitt wird die Strecke Rotenburg–Verden geplant. Die dort erzielte Kapazitätserhöhung ist wichtig für die Umsetzung weiterer Abschnitte, denn sie ermöglicht Umleitverkehre bei Störungen und künftigen Bauarbeiten im Korridor zwischen Hamburg und Hannover.

Für die Strecke zwischen Hamburg und Hannover sind mehrere Maßnahmen angedacht. Sie führen in der Summe zur gewünschten Kapazitätserhöhung und damit zu verkürzten Fahrzeiten und einer besseren Streckenqualität. Details zu den einzelnen Projektabschnitten können Sie der interaktiven Karte (siehe Service-Spalte rechts) entnehmen.

Die angedachten Maßnahmen sind im Bundesverkehrswegeplan 2030 festgehalten. Sie sind ein früher Konzeptentwurf und beschreiben Aufgabenstellung, Rahmenbedingungen und Planungsabsichten. In den nächsten Schritten geht es darum, die notwendigen Grundlagen für die ersten Planungen zu ermitteln. Mit Informationsveranstaltungen und sogenannten Runden Tischen wird die Öffentlichkeit bereits frühzeitig in den Planungsprozess einbezogen.

Interaktive Karte

Ashausen–Lüneburg
Lüneburg–Uelzen
Uelzen–Celle
Celle–Hannover-Vinnhorst
Celle–Lehrte
Langwedel–Uelzen
Rotenburg–Verden
Verden–Nienburg
Nienburg–Minden
Nienburg–Wunstorf
Langwedel–Bremen-Sebaldsbrück und Bremen-Rbf–Bremen-Burg
Stubben–Bremerhaven-Speckenbüttel

Planung Großbauprojekte

Aktuelle Meldungen

Ortsbegehungen im Rahmen umweltfachlicher Kartierungen im Abschnitt Rotenburg–Verden

Bereits am 20. Juni 2017 fand das Auftaktgespräch zum Scoping-Verfahren in Westerwalsede statt. Im Nachgang des Auftaktgesprächs hat die DB Netz AG eine Bietergemeinschaft bestehend aus einem Bremer und einem Hannoveraner Planungsbüro mit den Kartierleistungen beauftragt. Die ersten Übersichtsbegehungen beginnen am 16. September.

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