Foto: DB AG/Lothar Mantel

Lärmvorsorge ist fester Bestandteil der Planung

Bei der Ausbau- und Neubaustrecke Hamburg/Bremen–Hannover greifen die gesetzlichen Bestimmungen der Lärmvorsorge, die in der 16. Verordnung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG) festgelegt sind. Gezielte Maßnahmen zur Lärmvorsorge sind wichtiger Teil der Projektplanung und fester Bestandteil der Planfeststellungsverfahren. Werden Strecken neu gebaut oder wesentlich baulich verändert, schreibt das BImSchG vor, dass schädliche Umwelteinwirkungen von Verkehrsgeräuschen mittels aktiver und passiver Schallschutzmaßnahmen verhindert und festgelegte Lärmgrenzwerte eingehalten werden müssen.

Eine wesentliche bauliche Änderung liegt vor, wenn

  • ein Schienenweg um ein oder mehrere durchgehende Gleise erweitert wird.
  • durch einen erheblichen baulichen Eingriff der Beurteilungspegel um mindestens 3 dB (A) oder auf mindestens 70 dB (A) am Tage oder mindestens 60 dB (A) in der Nacht erhöht wird.
  • durch eine wesentliche bauliche Änderungen eine vorhandene Lärmbelastung von 70 dB (A) und mehr am Tag oder 60 dB (A) und mehr in der Nacht durch den erheblichen Eingriff zusätzlich erhöht wird.

Immissionsgrenzwerte Lärmvorsorge

Ob die gesetzlich vorgeschriebenen Immissionsgrenzwerte überschritten werden, wird von einem unabhängigen Schallgutachter ermittelt. Für seine Schalltechnische Untersuchung berechnet er den verursachten Lärm und die Veränderung durch die Baumaßnahme. So werden die Lärmbelastungen der Anwohner für den Ist- und Prognosefall mit und ohne Ausbaumaßnahme ermittelt. Aus der Höhe der Lärmbelastung und den örtlichen Gegebenheiten werden die Schallschutzmaßnahmen abgeleitet, die in die Berechnung einfließen und die die Einhaltung der Grenzwerte ermöglichen. 

Die konkreten Vorteile in Sachen Schallschutz im Bahnprojekt Hamburg/Bremen–Hannover finden Sie hier

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DB erweitert Informationsangebot im Abschnitt Rotenburg–Verden in der zweiten Jahreshälfte

Am 15. März kommt der Runde Tisch zur ABS Rotenburg–Verden zu seiner 7. Sitzung zusammen. Dies markiert die Fortsetzung des intensiven planungsbegleitenden Dialogs in diesem Abschnitt. Voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2018 werden erste belastbare Erkenntnisse zu Themen wie Baugrund, Lärmschutz, Trassierung, Naturschutz vorliegen.

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