Foto: DB AG/Jürgen Hörstel

Projektsteckbrief

Projektsteckbrief Lüneburg–Uelzen

Aktueller Stand

Aktueller Stand Abschnitt Ashausen–Uelzen–Celle

Aktuelle Meldung

Die im August begonnenen Planungen zur Sensitivitätsbetrachtung im Bereich Ashausen–Lüneburg–Uelzen–Celle im Rahmen der Ausgestaltung des Bundesverkehrswegeplans (BVWP) erfolgen auf Basis der Planfeststellungsrichtlinien des Eisenbahn-Bundesamts (aus März 2017, Abs. 8. Grundsätze der Aufstellung des Planes):

„…Varianten sind so weit zu untersuchen und darzustellen, wie es für eine sachgerechte Planungsentscheidung und eine zweckmäßige Gestaltung des Verfahrens erforderlich ist. Dabei hat die Vorhabenträgerin in ihrer Zusammenstellung alle ernsthaft in Betracht kommenden Alternativlösungen zu berücksichtigen […]“.

Somit sind alle ernsthaft in Betracht kommenden Alternativlösungen hinsichtlich ihrer raumordnerischen Vorzugswürdigkeit, sowie ihrer Eignung und möglichen Auswirkungen auf die Schutzgüter Mensch, Natur und Umwelt zu prüfen. D.h., dass aus planrechtlichen Gründen auch andere Varianten außerhalb des BVWP-Korridors betrachtet werden müssen, sofern sich diese auf Basis der o.g. Parameter möglicherweise als vorzugswürdig erweisen könnten. Dies steht nicht im planerischen Fokus, denn klares Ziel ist es, eine Variante im BVWP-Korridor als vorzugswürdig zu bestätigen. Die Planer der Sensitivitätsbetrachtung im Bereich Ashausen–Lüneburg–Uelzen–Celle gehen daher gedanklich „von innen nach außen“ vor, um diese Bestätigung durch Ausschluss anderer etwaiger Alternativen planrechtlich sauber herleiten zu können. Die sich aufdrängenden Varianten werden dann entlang eines Kriterienkataloges bewertet, der sowohl die Kriterien des Dialogforums Schiene Nord (DSN) mit einbezieht, als auch die raumordnerischen Kriterien zur Findung einer rechtssicheren Lösung mit dem Ziel der Minimierung von Betroffenheiten im Sinne des Planrechts betrachtet.

Im Oktober 2018 haben im Abschnitt Hamburg–Hannover im Rahmen früher Planungsleistungen die Arbeiten für eine dreidimensionale Visualisierung begonnen. Dabei werden in einem ersten Schritt Luftbildaufnahmen der Bestandsstrecke durch ein externes Ingenieurbüro gemacht.

Für die Grundlagenermittlung im kompletten Abschnitt und die Vorplanung im Bereich Lüneburg konnte die Deutsche Bahn kurz vor Jahresende 2018 zwei anerkannte und sehr erfahrene Dienstleister gewinnen. Der Beginn der Vorplanung wird voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2019 erfolgen. In einem ersten Schritt wird die Deutsche Bahn zunächst prüfen, wie die gesetzlichen Zielstellungen an das Projekt mit drei Gleisen im Abschnitt Lüneburg–Uelzen zu erfüllen sind. Dieser umfängliche Bewertungs-Prozess hat im Januar 2019 in Hannover begonnen.

Interaktive Karte

Ashausen–Lüneburg
Lüneburg–Uelzen
Uelzen–Celle
Celle–Hannover
Celle–Lehrte
Langwedel–Uelzen
Rotenburg–Verden
Verden–Nienburg
Nienburg–Minden
Nienburg–Wunstorf
Langwedel–Bremen-Sebaldsbrück und Bremen-Rbf–Bremen-Burg
Stubben–Bremerhaven-Speckenbüttel

Planung Großbauprojekte

Aktuelle Meldungen

4. Informationsveranstaltung zum aktuellen Stand des Bahnprojekts Hamburg/Bremen–Hannover

Am Montag, 4. Februar fand in Hannover die vierte Informationsveranstaltung zum Bahnprojekt Hamburg/Bremen–Hannover statt. Rund 100 Gäste folgten der Einladung der DB und ließen sich von Matthias Hudaff, dem Leiter des Bahnprojekts Hamburg/Bremen–Hannover, den aktuellen Stand des Gesamtprojekts sowie einen Ausblick auf die nächsten Planungsschritte vorstellen.

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