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Beginn der Baugrunduntersuchungen im Streckenabschnitt zwischen Rotenburg und Verden

Im Rahmen der Vorplanung zum zweigleisigen Ausbau der Strecke Rotenburg–Verden starten am Montag, 4. September erste Untersuchungen des Bodens im geplanten Trassenbereich sowie im Bereich des bereits vorhandenen Gleises. Diese Untersuchungen sind notwendig, um die Beschaffenheit des Baugrunds besser einschätzen und basierend auf diesen Erkenntnissen den notwendigen finanziellen und zeitlichen Aufwand kalkulieren zu können.

Bereits in der Woche vom 28. August wird mit der Baustelleneinrichtung begonnen. Die insgesamt circa 1.300 notwendigen Bohrungen sollen voraussichtlich Ende November abgeschlossen sein und können auf Grundstücken der Deutschen Bahn, also im unmittelbaren Bereich der Gleise, ausgeführt werden. Lediglich an wenigen Stellen ist eine Betretungserlaubnis für Privatgrundstücke nötig, um zu den relevanten Bohrpunkten zu gelangen. Die mit den Untersuchungen beauftragte Firma GTC Nord GmbH & Co. KG. ist dazu mit den jeweiligen Grundstückseigentümern in Kontakt getreten.

„Die Kenntnis des Baugrundes ist eine wichtige Voraussetzung für die Planung und den späteren Bau. Wir befinden uns in diesem Abschnitt immer noch in einer frühen Planungsphase. Mit den tatsächlichen Baumaßnahmen kann erst nach einem erfolgreichen Planfeststellungsverfahren begonnen werden. Nach aktuellem Stand rechnen wir mit einem möglichen Baubeginn in der Mitte des nächsten Jahrzehnts“, erläutert Teamleiter Carsten Müller die Bedeutung der aktuellen Maßnahmen und den zukünftigen Prozess.

 

Hintergrund zum Projekt:

Die DB ist vom Bundesverkehrsministerium mit dem zweigleisigen Ausbau des Streckenabschnitts Rotenburg–Verden als Teil des Bahnprojekts ABS/NBS Hamburg/Bremen–Hannover beauftragt worden.

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