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Erste Planungen gestartet

Das Bahnprojekt Hamburg/Bremen–Hannover steht am Anfang der Planungen. Es setzt sich aus mehreren Streckenabschnitten zusammen, jeder einzelne wird durch die Fachplaner der Deutschen Bahn in den kommenden Jahren bearbeitet.

Nachdem das Projekt im Jahr 2016 in den Bundesverkehrswegeplan 2030 als "Optimiertes Alpha-E mit Bremen" aufgenommen wurde, werden aktuell die ersten Planungen durchgeführt. So wird beispielsweise die Aufgabenstellung detailliert festgelegt und eine exakte Bestandsaufnahme entlang der jeweiligen Streckenabschnitte durchgeführt. Es werden Informationen und Hinweise eingeholt, die im Planungsprozess berücksichtigt werden können. Dabei sprechen die Planer der Bahn bereits in diesem Stadium mit Vertretern von Kommunen, Umweltschutzverbänden und Bürgerinitiativen. Es gilt auszuloten, welche Argumente und Hinweise in den Planungsprozess einfließen sollen und können.

Im Streckenabschnitt Rotenburg–Verden wurde bereits die zweite Planungsphase technisch fertiggestellt, die sogenannte Vorplanung. Auch in allen anderen Streckenabschnitten wurden inhaltliche Fortschritte erzielt.

Die nachstehenden Grafiken zeigen die einzelnen Schritte des Planungsprozesses:

Die endgültige Entscheidung darüber, wie der Aus- beziehungsweise Neubau in den einzelnen Streckenabschnitten letztendlich realisiert wird und – noch detaillierter – welche konkreten Maßnahmen an welcher Stelle wie gebaut werden, fällt erst im Rahmen der Entwurfs- beziehungsweise Genehmigungsplanung.

 

Planfeststellungsverfahren

Dies geschieht vor allem im Rahmen des sogenannten Planfeststellungsverfahrens. In diesem förmlichen Verwaltungsverfahren werden alle für das Projekt relevanten rechtlichen Sachverhalte betrachtet und Einwendungen von Betroffenen sowie Stellungnahmen von Trägern öffentlicher Belange (TöB) geprüft. Alle Belange des Bauvorhabens werden so gegeneinander abgewogen und widerstrebende Interessen ausgeglichen. Es bedarf keiner weiterer öffentlicher Verfahren oder Zustimmungen anderer Behörden; der Planfeststellungsbeschluss entspricht demnach einer Baugenehmigung.

Bereits im Vorfeld der formellen Verfahren bindet die Deutsche Bahn die Anwohner in Form der Frühen Öffentlichkeitsbeteiligung in die Planungsprozesse ein.

 

Wie funktioniert die Planung neuer Infrastruktur bei der DB?

Für eine zukunftsfähige Infrastruktur plant und baut die Deutsche Bahn schon heute überall im Land neue Gleise, Brücken und Stationen. Aber wie geht das? Wie läuft die Planung ab? An welcher Stelle können sich Bürgerinnen und Bürger einbringen – und warum vergehen oft viele Jahre bis zur Fertigstellung neuer Infrastruktur? Antworten darauf gibt das folgende Video.

 

Transparente Planung von Anfang an

Die Bahn hat sich dazu entschlossen, die betroffene Öffentlichkeit frühzeitig über die Ziele und Auswirkungen des Vorhabens zu informieren (§ 25 Verwaltungsverfahrensgesetz). Bei der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung werden relevante Informationen zu den Planungen vorgestellt. Im Dialog mit der Bevölkerung werden so Fragen beantworten und Hinweise entgegengenommen. Dabei kommen verschiedene Formate zum Einsatz, um sowohl dem Projektfortschritt als auch dem Informationsbedarf der Betroffenen Rechnung zu tragen.

Die frühe Öffentlichkeitsbeteiligung ersetzt nicht das rechtliche Verfahren der Planfeststellung. Sie soll die betroffenen Anwohner und Kommunen frühzeitig über die Ziele des Vorhabens, die geplante Umsetzung und die voraussichtlichen Auswirkungen unterrichten.

Im Projekt Hamburg/Bremen–Hannover geschieht dies mit Informationsveranstaltungen und sogenannten Runden Tischen.

Interaktive Karte

Ashausen–Lüneburg
Lüneburg–Uelzen
Uelzen–Celle
Celle–Hannover
Celle–Lehrte
Langwedel–Uelzen
Rotenburg–Verden
Verden–Nienburg
Nienburg–Minden
Nienburg–Wunstorf
Langwedel–Bremen-Sebaldsbrück und Bremen-Rbf–Bremen-Burg
Stubben–Bremerhaven-Speckenbüttel

Planung Großbauprojekte

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