Uelzen Süd–Hannover/Lehrte

Ziel der geplanten Maßnahmen

Ziel der Planungen ist es, eine staufreie, pünktliche und zukunftsfähige Lösung zu finden, welche zudem umweltfachlich vorzugswürdig und raumordnerisch darstellbar ist. Grundlage hierfür sind das Bundesschienenwegeausbaugesetz und die nachgelagerten Formulierungen im Projektinformationssystem (PRINS) zum Bundesverkehrswegeplan 2030.

Die Planungsabschnitte

  • Uelzen–Celle

  • Celle–Hannover

  • Celle–Lehrte

Aktueller Planungsstand

Projektvorbereitung

Planung

Ausführungsvorbereitung

Ausführung

Projektabschluss

2020 startete die Vorplanung in diesem Abschnitt. Begleitend läuft die sogenannte Sensitivitätsbetrachtung. Damit wird ermittelt, wo ein planrechtlich vorzugswürdiger Trassenkorridor in dem im Bundesverkehrswegeplan (BVWP) genannten Raum zwischen Hamburg und Hannover liegt.

Vorplanungsergebnisse ab Ende 2022 erwartet

Eine konkrete Aussage zum weiter zu verfolgenden Streckenverlauf und Ausbauzustand ist voraussichtlich erst Ende 2022 möglich. Dann ist die Vorzugsvariante im Sinne des Planrechts ausgewählt und die technische Vorplanung abgeschlossen.

Aktuell

  • Vorplanung im Streckenabschnitt Celle–Hannover
  • Streckenabschnitt Uelzen Süd–Celle: parallele Vorplanungen im bestandsnahen und bestandsfernen Korridor
  • Bilaterale Gespräche mit Kommunalvertretern
  • Gemeinsame Termine mit Straßenbaulastträgern

Abgeschlossen

  • Fertigstellung der betrieblichen Aufgabenstellung hinsichtlich der Geschwindigkeitsprofile zwischen Celle und Hannover (Ergebnis: Staffelung der maximalen Geschwindigkeit auf bis zu 250 km/h)

Sensitivitätsbetrachtung

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Sensitivitätsbetrachtung im Bereich Ashausen–Lüneburg–Uelzen–Celle

Im August 2018 haben die Planungen zur Sensitivitätsbetrachtung im Bereich Ashausen–Lüneburg–Uelzen–Celle begonnen. Die Betrachtungen erfolgen auf Basis der Planfeststellungsrichtlinien des Eisenbahn-Bundesamtes und sollen einen planungsrechtlich vorzugswürdigen Trassenkorridor ermitteln.

Zu prüfen sind alle ernsthaft in Betracht kommenden Alternativlösungen hinsichtlich ihrer raumordnerischen Vorzugswürdigkeit sowie ihrer Eignung und möglichen Auswirkungen auf die Schutzgüter Mensch, Natur und Umwelt. Das heißt, dass aus planrechtlichen Gründen auch Varianten außerhalb des BVWP-Korridors betrachtet werden müssen, sofern sich diese auf Basis der oben genannten Parameter möglicherweise als vorzugswürdig erweisen könnten. Dies steht jedoch nicht im planerischen Fokus. Denn klares Ziel ist es, eine Variante im BVWP-Korridor als vorzugswürdig zu bestätigen.

Die Planer der Sensitivitätsbetrachtung im Bereich Ashausen–Lüneburg–Uelzen–Celle gehen daher gedanklich „von innen nach außen“ vor, um diese Bestätigung durch Ausschluss anderer etwaiger Alternativen planrechtlich sauber herleiten zu können. Die sich aufdrängenden Varianten bewerten sie dann entlang eines Kriterienkataloges. Dieser bezieht sowohl die Kriterien des 2015 durchgeführten „Dialogforums Schiene Nord“ (DSN) mit ein, als auch die raumordnerischen Kriterien zur Findung einer rechtssicheren Lösung. Das Ziel: Die Minimierung von Betroffenheiten im Sinne des Planrechts.

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