DB AG/Jürgen Hörstel

Projektsteckbrief

Projektsteckbrief Uelzen–Celle

Aktueller Stand

In einer rund ein Jahr laufenden Bewertung verschiedener dreigleisiger Ausbau-Varianten zwischen Lüneburg und Uelzen haben die untersuchten kleinräumigen Umfahrungs-Varianten Lösungsansätze im Sinne des Bundesverkehrswegeplans (BVWP) gezeigt. Jedoch verbleibt auch bei diesen Varianten ein Engpass im Raum nördlich von Lüneburg. Daher ist eine über die optimierte Dreigleisigkeit hinausgehende Lösung erforderlich und im Dialog mit der Region zu entwickeln.

Parallel betrachtet die Deutsche Bahn die Vorschläge aus einem Diskussionspapier, welches von Bürgerinitiativen in Auftrag gegeben und im Januar 2020 veröffentlich wurde.

Zur Klärung der Frage, wo eine zukunftsfähige Strecke idealerweise verlaufen kann, läuft zudem eine sogenannte Sensitivitätsbetrachtung. Mit diesem Schritt soll ermittelt werden, wo ein planrechtlich vorzugswürdiger Trassen-Korridor in dem im BVWP genannten Raum zwischen Hamburg und Hannover liegt. Der im Jahr 2018 vorgestellte Untersuchungsraum reicht dabei von der Bestandsstrecke bis zu der von einzelnen ins Spiel gebrachten Bundesautobahn 7.

In diesem Jahr startet mit der Vorplanung ein weiterer Arbeitsschritt in diesem Abschnitt. Dieser Planungsschritt nimmt unter anderem Ausstattungsstandards, beispielsweise für notwendige Bauwerke und Telekommunikations- sowie Signaltechnik, in den Fokus und erlaubt am Ende eine erste qualifizierte Kostenschätzung.

Voraussichtlich Ende 2022, nach der Auswahl der Vorzugsvariante im Sinne des Planrechts, wird mit Abschluss der Vorplanung eine konkrete Aussage zum weiter zu verfolgenden Streckenverlauf und Ausbauzustand möglich sein.

Aktueller Stand Abschnitt Uelzen Süd–Hannover/Lehrte

Die im August 2018 begonnenen Planungen zur Sensitivitätsbetrachtung im Bereich Ashausen–Lüneburg–Uelzen–Celle im Rahmen der Ausgestaltung des BVWP erfolgen auf Basis der Planfeststellungsrichtlinien des Eisenbahn-Bundesamts (aus März 2017, Abs. 8. Grundsätze der Aufstellung des Planes):

„…Varianten sind so weit zu untersuchen und darzustellen, wie es für eine sachgerechte Planungsentscheidung und eine zweckmäßige Gestaltung des Verfahrens erforderlich ist. Dabei hat die Vorhabenträgerin in ihrer Zusammenstellung alle ernsthaft in Betracht kommenden Alternativlösungen zu berücksichtigen […]“.

Somit sind alle ernsthaft in Betracht kommenden Alternativlösungen hinsichtlich ihrer raumordnerischen Vorzugswürdigkeit, sowie ihrer Eignung und möglichen Auswirkungen auf die Schutzgüter Mensch, Natur und Umwelt zu prüfen. D.h., dass aus planrechtlichen Gründen auch andere Varianten außerhalb des BVWP-Korridors betrachtet werden müssen, sofern sich diese auf Basis der o.g. Parameter möglicherweise als vorzugswürdig erweisen könnten. Dies steht nicht im planerischen Fokus, denn klares Ziel ist es, eine Variante im BVWP-Korridor als vorzugswürdig zu bestätigen. Die Planer der Sensitivitätsbetrachtung im Bereich Ashausen–Lüneburg–Uelzen–Celle gehen daher gedanklich „von innen nach außen“ vor, um diese Bestätigung durch Ausschluss anderer etwaiger Alternativen planrechtlich sauber herleiten zu können. Die sich aufdrängenden Varianten werden dann entlang eines Kriterienkataloges bewertet, der sowohl die Kriterien des 2015 durchgeführten Dialogforums "Schiene Nord" (DSN) mit einbezieht, als auch die raumordnerischen Kriterien zur Findung einer rechtssicheren Lösung mit dem Ziel der Minimierung von Betroffenheiten im Sinne des Planrechts betrachtet.

Interaktive Karte

Ashausen–Lüneburg
Lüneburg–Uelzen
Uelzen–Celle
Celle–Hannover
Celle–Lehrte
Langwedel–Uelzen
Rotenburg–Verden
Verden–Nienburg
Nienburg–Minden
Nienburg–Wunstorf
Langwedel–Bremen-Sebaldsbrück und Bremen-Rbf–Bremen-Burg
Stubben–Bremerhaven-Speckenbüttel

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